Workflows in RIB 4.0 dienen dazu, Prozesse im System zu automatisieren und Anwender gezielt durch definierte Abläufe zu führen.
Das Grundprinzip ist einfach: Bestimmte Auslöser, Bedingungen und Aktionen werden miteinander verknüpft, sodass Prozesse nicht mehr manuell angestoßen oder überwacht werden müssen. Dadurch lassen sich wiederkehrende Aufgaben standardisieren, Fehler reduzieren und Bearbeitungszeiten verkürzen.
Wie geht man vor?
Bevor man einen neuen Workflow erstellt, sollte man prüfen, ob es in RIB 4.0 bereits einen ähnlichen Standardprozess oder bestehenden Workflow gibt, der als Grundlage genutzt werden kann. Anschließend analysiert man den gewünschten Ablauf genau: Was soll der Workflow auslösen, welche Bedingungen müssen erfüllt sein und welche Schritte sollen automatisch ausgeführt werden?
Danach wird der Workflow im Workflow Designer aufgebaut. Dort definiert man die einzelnen Aktionen, Verzweigungen, Eingaben und Systemreaktionen. Je nach Anwendungsfall können beispielsweise Status geändert, Benachrichtigungen versendet, Daten aktualisiert oder Anwender zu bestimmten Schritten geführt werden.
Wichtig ist, den Workflow nicht nur technisch aufzubauen, sondern ihn auch aus Anwendersicht zu denken. Ein guter Workflow ist nicht nur funktional, sondern für den Nutzer auch nachvollziehbar und sauber geführt.
Workflow Designer
Die Erstellung erfolgt über die Workflow-Funktionen innerhalb von RIB 4.0. Je nach Anwendungsfall können dabei Standardaktionen, SQL-Aktionen, Benutzerdialoge oder auch komplexere Logiken kombiniert werden.
Weiterführende Dokumentation
Für den Einstieg lohnt sich ein Blick in die offizielle RIB 4.0 Dokumentation und in bestehende Beispiele innerhalb des Systems. Gerade bei komplexeren Prozessen ist es sinnvoll, vorhandene Workflows zu analysieren und darauf aufzubauen.
Habt ihr schon eigene Workflows in RIB 4.0 gebaut oder Fragen zum Einstieg? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Veröffentlicht : 26/03/2026 3:39 p.m.